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Oberseepark

Berlin Alt-Hohenschönhausen

Zwischen 1912 und 1913 entstand auf dem Gelände zwischen dem Obersee und der anliegenden Waldowstraße der Oberseepark, mit dessen Anlage der Gartenarchitekt Otto Werner beauftragt wurde. Aufgrund des Ersten Weltkriegsmussten die Arbeiten zunächst unterbrochen werden, der Park wurde erst 1920 fertiggestellt. Um die 164 im Ersten Weltkrieg gefallenen Hohenschönhauser Soldaten zu ehren, wurden die Pläne geändert und ein Heldengedenkstein in einem Ehrenhain hinzugefügt.

 

Verglichen mit 1920 sind in den 2010er Jahren wesentliche Unterschiede in der Anlage auszumachen. Der Besucher betrat damals den Park durch einen kleinen Pavillon. Das Wegenetz, das den Park durchzieht, war wesentlich engmaschiger. Zudem liefen die meisten Wege auf den Ehrenhain im Südosten des Parks zu. Sowohl der Pavillon als auch das Denkmal wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört. Ab Mitte 1945 erklärte die Sowjetische Militäradministration in Berlin das Gelände zum Sperrgebiet, da sie Villen für einige hochrangige sowjetischen Militärs belegt hatten. Bis Ende der 1950er Jahre war das Gebiet nicht öffentlich zugängig, dann erhielten die Besatzer anderen Wohnraum.

 

Quelle: Wikipedia
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